1 mg = 1.000 µg (mcg). Umrechnungstabellen für die gesuchten Mengen, was eine Durchstechflasche in µg enthält und wie die µg/ml-Zahl die Einheiten bestimmt.
Nur zu Informationszwecken — keine medizinische Beratung. Diese Seite fasst Informationen aus veröffentlichter Forschung und aus der Fachdiskussion zu Bildungszwecken zusammen. Sie stellt keine medizinische Beratung dar und ist keine Empfehlung zur Anwendung irgendeiner Substanz. Genannte Mengen, Zeitpläne oder Kombinationen sind Beispiele dafür, was berichtet wurde, und keine Anweisungen für Sie. Viele der hier beschriebenen Peptide sind Forschungssubstanzen, die für die besprochenen Zwecke nicht arzneimittelrechtlich zugelassen sind und deren Status je nach Land unterschiedlich ist. Wirkungen, Risiken und Rechtslage variieren; individuelle Voraussetzungen und Ergebnisse ebenso. Konsultieren Sie eine qualifizierte, zugelassene medizinische Fachperson, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Verwenden Sie diese Inhalte nicht zur Selbstdiagnose, Selbstbehandlung oder Dosierung.
Peptid-Durchstechflaschen sind in Milligramm beschriftet, die Mengen in Studien, Fachinformationen und Foren stehen meist in Mikrogramm, und aus englischen Quellen kommen sie oft als „mcg“. Die Umrechnung ist ein einziger Schritt, der Faktor 1.000, und genau bei diesem Schritt verrutscht ein Komma. Diese Seite zeigt die Umrechnung, Tabellen für die gesuchten Mengen, was die üblichen Flaschengrößen in Mikrogramm enthalten, wie die Umrechnung in eine Konzentration übergeht, und an einem deutschen Beipacktext, wie beide Einheiten nebeneinander stehen (gelesen 2026-11-02).
Wie aus einer Milligramm-Menge bei einer bestimmten Konzentration Einheiten auf der Spritze werden, zeigt mg in Einheiten umrechnen; die Skalen U-100 und U-40 selbst erklärt die Seite zu den Einheiten der Insulinspritze. Diese Seite bleibt bei den beiden Masseeinheiten.
mcg, µg und mg: was die Zeichen bedeuten
Die SI-Vorsilben gehen in Zehnerpotenzen: Milli ist 10⁻³, Mikro ist 10⁻⁶. Ein Milligramm sind deshalb 1.000 Mikrogramm. Das Zeichen für Mikrogramm ist im Internationalen Einheitensystem „µg“, mit dem griechischen µ. „mcg“ ist eine Schreibweise aus der US-Pharmazie: Ein handgeschriebenes µ kann wie ein „m“ aussehen, und „mcg“ vermeidet diese Verwechslung. Deutsche Fachinformationen bleiben bei „Mikrogramm“ oder „µg“. Wer „mcg“ liest, liest also dieselbe Einheit, meist in einer Quelle aus dem Englischen.
- mg → µg: mal 1.000, das Komma drei Stellen nach rechts. 0,25 mg → 250 µg.
- µg → mg: durch 1.000, das Komma drei Stellen nach links. 750 µg → 0,75 mg.
Mikrogramm in Milligramm: die gesuchten Mengen
| Mikrogramm (µg, mcg) |
Milligramm (mg) |
| 10 µg |
0,01 mg |
| 50 µg |
0,05 mg |
| 100 µg |
0,1 mg |
| 200 µg |
0,2 mg |
| 250 µg |
0,25 mg |
| 300 µg |
0,3 mg |
| 500 µg |
0,5 mg |
| 750 µg |
0,75 mg |
| 1.000 µg |
1 mg |
| 2.500 µg |
2,5 mg |
| 5.000 µg |
5 mg |
Milligramm in Mikrogramm
| Milligramm (mg) |
Mikrogramm (µg, mcg) |
| 0,05 mg |
50 µg |
| 0,1 mg |
100 µg |
| 0,25 mg |
250 µg |
| 0,5 mg |
500 µg |
| 1 mg |
1.000 µg |
| 2 mg |
2.000 µg |
| 2,5 mg |
2.500 µg |
| 5 mg |
5.000 µg |
| 10 mg |
10.000 µg |
Im Deutschen steht das Komma für die Dezimalstelle und der Punkt für die Tausender: 2.500 µg sind zweitausendfünfhundert Mikrogramm, 2,5 mg zweieinhalb Milligramm. Wer eine englische Tabelle liest, findet es umgekehrt („2,500 mcg“, „2.5 mg“). Auch das ist eine Quelle für Fehler um den Faktor 1.000.
Beide Einheiten in einem deutschen Beipacktext
Die deutsche EMA-Produktinformation von Byetta, einem Exenatid-Pen gegen Typ-2-Diabetes, zeigt, wie eine Fachinformation beide Einheiten nebeneinander verwendet. Unter „Qualitative und quantitative Zusammensetzung“ steht für die 5-µg-Ausführung: „Jede Dosis enthält 5 Mikrogramm (µg) Exenatid in 20 Mikrolitern (µl) (0,25 mg Exenatid pro ml).“ Die Dosis ist in Mikrogramm angegeben, die Konzentration in Milligramm pro Milliliter.
| Angabe in der Produktinformation |
In µg |
In mg |
| Eine Dosis (5-µg-Pen) |
5 µg |
0,005 mg |
| Eine Dosis (10-µg-Pen) |
10 µg |
0,01 mg |
| Konzentration |
250 µg/ml |
0,25 mg/ml |
| Ganzer 5-µg-Pen: 60 Dosen in etwa 1,2 ml |
300 µg |
0,3 mg |
| Ganzer 10-µg-Pen: 60 Dosen in etwa 2,4 ml |
600 µg |
0,6 mg |
Die Zahlen passen ineinander: 5 µg in 20 µl, also 0,02 ml, ergeben 250 µg/ml, und das sind die 0,25 mg/ml aus derselben Klammer. Ein ganzer Pen enthält weniger als ein Milligramm Wirkstoff. Ein Peptid-Pulver in einer 5-mg-Durchstechflasche enthält mehr als das Sechzehnfache des 5-µg-Pens.
Was eine Durchstechflasche in Mikrogramm enthält
Die Rechnerdaten dieser Website führen Flaschengrößen für 52 Substanzen. In Mikrogramm geschrieben ist die Spanne groß:
| Flasche laut Etikett |
Inhalt in µg |
Beispiele |
| 0,1 mg |
100 µg |
IGF-1 LR3 (kleine Flasche) |
| 2 mg |
2.000 µg |
AOD-9604, Gonadorelin, MGF |
| 5 mg |
5.000 µg |
BPC-157, TB-500, die meisten Substanzen |
| 10 mg |
10.000 µg |
die 10-mg-Größen der meisten Substanzen |
| 50 mg |
50.000 µg |
GHK-Cu, 5-Amino-1MQ |
| 2.000 mg |
2.000.000 µg |
Glutathion (größte Flasche) |
Von der kleinsten bis zur größten Flasche ist das der Faktor 20.000. Eine Zahl, die für eine Substanz stimmt, auf die Flasche einer anderen zu übertragen, ist genau dort riskant.
Von der Masse zur Konzentration
Sobald Wasser zugegeben ist, lautet die Frage, wie viele Mikrogramm in jedem Milliliter sind:
µg/ml = mg in der Flasche × 1.000 ÷ ml Wasser
| Flasche |
Wasser |
mg/ml |
µg/ml |
µg pro Einheit (U-100) |
| 2 mg |
1 ml |
2 |
2.000 |
20 |
| 2 mg |
2 ml |
1 |
1.000 |
10 |
| 5 mg |
1 ml |
5 |
5.000 |
50 |
| 5 mg |
2 ml |
2,5 |
2.500 |
25 |
| 5 mg |
2,5 ml |
2 |
2.000 |
20 |
| 10 mg |
1 ml |
10 |
10.000 |
100 |
| 10 mg |
2 ml |
5 |
5.000 |
50 |
| 10 mg |
3 ml |
3,33 |
3.333 |
33,3 |
Eine U-100-Spritze hat 100 Einheiten pro Milliliter; eine Einheit sind 0,01 ml und enthalten ein Hundertstel der µg/ml-Zahl. Der Peptid-Rechner macht dieselbe Rechnung für jede Flaschengröße und Wassermenge, die Rekonstitutionstabelle zeigt die üblichen Kombinationen auf einen Blick, und die Arbeitsschritte beschreibt Medibact unter Peptide rekonstituieren.
Wo der Faktor 1.000 schiefgeht
- Die Einheit fehlt. „250“ oder „0,25“ ohne Einheit lässt sich in beide Richtungen lesen. Eine Zahl ist nur mit ihrer Einheit brauchbar.
- Die Konzentration bleibt in mg/ml, die Menge steht in µg. 250 ÷ 2,5 = 100 sieht nach 100 Einheiten aus; richtig ist 250 µg ÷ 2.500 µg/ml = 0,1 ml, also 10 Einheiten. Wer beide Zahlen zuerst in dieselbe Einheit bringt, vermeidet diesen Fehler.
- µ wird als m gelesen. Handschriftlich oder unscharf kann „µg“ wie „mg“ aussehen. Der in PubMed verzeichnete Todesfall eines Neugeborenen nach einer Zinküberdosis trägt die Verwechslung von Mikrogramm und Milligramm im Titel.
- Komma und Punkt werden vertauscht. „2.500“ bedeutet im Deutschen zweitausendfünfhundert, im Englischen zweieinhalb.
- IE wird als Masse behandelt. Eine Internationale Einheit misst Wirkung, nicht Gewicht. Einen allgemeinen Faktor von IE in mg gibt es nicht.
Was diese Seite nicht leistet
Sie rechnet Einheiten um. Sie sagt nicht, welche Menge von irgendetwas angemessen ist; die Dosierungsseiten berichten, was Fachinformationen, Studien und Herstellerseiten angeben, jeweils mit Quelle und Datum, gesammelt in einer Übersicht der Studien- und Fachinformationsmengen aller Substanzen. Die Entscheidung über eine Menge gehört zu einer Ärztin oder einem Arzt.
Quellen und Daten
Geöffnet am 2026-11-02: die deutsche EMA-Produktinformation von Byetta (PDF „byetta-epar-product-information_de“), Abschnitte 1 und 2 sowie die Packungsangaben (60 Dosen in etwa 1,2 bzw. 2,4 ml); Datum der Erteilung der Zulassung 20. November 2006, letzte Verlängerung 22. Juli 2016. Von der englischen Seite übernommen, mit Lesedatum 2026-09-26: NIST Special Publication 811, Guide for the Use of the International System of Units, Kapitel 4 (SI-Vorsilben); der PubMed-Eintrag Grissinger, P&T 2011;36(7), PMID 21931469 (nur Titel); die Flaschengrößen aus den Rechnerdaten dieser Website. Alle Umrechnungen und Konzentrationen von dieser Website. Korrekturen über die Kontaktseite.
Nur zu Informationszwecken — keine medizinische Beratung. Diese Seite fasst Informationen aus veröffentlichter Forschung und aus der Fachdiskussion zu Bildungszwecken zusammen. Sie stellt keine medizinische Beratung dar und ist keine Empfehlung zur Anwendung irgendeiner Substanz. Genannte Mengen, Zeitpläne oder Kombinationen sind Beispiele dafür, was berichtet wurde, und keine Anweisungen für Sie. Viele der hier beschriebenen Peptide sind Forschungssubstanzen, die für die besprochenen Zwecke nicht arzneimittelrechtlich zugelassen sind und deren Status je nach Land unterschiedlich ist. Wirkungen, Risiken und Rechtslage variieren; individuelle Voraussetzungen und Ergebnisse ebenso. Konsultieren Sie eine qualifizierte, zugelassene medizinische Fachperson, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Verwenden Sie diese Inhalte nicht zur Selbstdiagnose, Selbstbehandlung oder Dosierung.